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Baby hat Wutanfälle / Bébé en crise de pleurs - Nestlé Baby

Baby hat Wutanfälle

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Gestern hat sich mein Kind vor lauter Wut mitten im Einkaufszentrum auf dem Boden gewälzt. Heute Mittag hat es sein Spielzeug durchs Wohnzimmer geworfen, als ich es zum Essen holte. Und seit Wochen sagt es zu allem „nein“. So kenne ich mein Kind gar nicht, es war doch immer so „pflegeleicht“. Wie soll ich mit seinen Wutausbrüchen umgehen?

Freitag, 13. Mai 2016

Gestern hat sich mein Kind vor lauter Wut mitten im Einkaufszentrum auf dem Boden gewälzt. Heute Mittag hat es sein Spielzeug durchs Wohnzimmer geworfen, als ich es zum Essen holte. Und seit Wochen sagt es zu allem „nein“. So kenne ich mein Kind gar nicht, es war doch immer so „pflegeleicht“. Wie soll ich mit seinen Wutausbrüchen umgehen?
 

Kampf der Titanen

Die Wutanfälle und Trotzreaktionen, die typisch für Kinder mit 18 Monaten sind, bringen den Alltag völlig durcheinander. Beim kleinsten Ärgernis („Heute Abend gibt´s Broccoli“), bei jeder Bitte oder Aufforderung („Versorg‘ dein Bäbi in der Kiste“, „Hör‘ auf, die Lampe an- und auszuschalten“), rastet Ihr Kind aus. Die Palette seine Unzufriedenheit ausdrücken, ist gross: mit den Füssen auf den Boden stampfen, sich am Boden wälzen, schreien, heulen, die Tapete abreissen... Es macht Ihnen das Leben schwer, denn dieses Benehmen bringt Sie natürlich ganz aus der Fassung. Erst recht, wenn sich Ihr Kind in der Öffentlichkeit Ihrer Autorität widersetzt, wo seine Reaktionen Lärm verursachen.
 

Was will Ihr Kind mit seinem Verhalten sagen?

Ganz einfach, dass es im Begriff ist zu wachsen. Oder sagen wir es so: Es beginnt, sich vom Willen seiner Eltern abzugrenzen.
 
Wie? Indem es seine Bedürfnisse durchsetzt und Ihre Konditionen kategorisch ablehnt. Zwangsläufig kracht es dann. Durch sein „nein“, „du nicht“, „ich alleine“ setzt es seinen Willen durch. Und kommuniziert Ihnen dadurch auf seine Art ein neues, unbekanntes Empfinden: Ich bin (unterschwellig: Ich bin nicht du). Aber da es die Sprache mit all ihren Feinheiten noch nicht beherrscht, drückt es diese Selbstbehauptung durch Erzwingen aus.
Diese ständigen Widersprüche zeigen auch seine ersten Erfahrungen mit Frustrationsgefühlen. Und das verläuft in der Regel nicht gut! Sie müssen sich dem widersetzen und dürfen nicht all seinen Launen und Forderungen nachgeben. Frustration setzt die Grenzen zwischen Möglichem und Unmöglichem und hilft bei der persönlichen Entwicklung Ihres Kindes. Sie und Ihr Kind müssen da durch, damit es nicht ein kleiner Tyrann oder später ein ängstlicher Erwachsener ohne 
 

Sie geben den Ton an

Lieben bedeutet auch, nein sagen zu können. Sie kennen dieses Erziehungsgebot, das von allen Kleinkindspezialisten gepredigt wird. Aber Sie werden feststellen oder haben bereits festgestellt, wie anstrengend es ist, es durchzusetzen, wenn Ihr kleiner Teufel Ihnen den letzten Nerv ausreisst.
 
Verhalten Sie sich richtig: Bleiben Sie ruhig, beherrscht, aufmerksam aber unnachgiebig. So zeigen Sie Ihrem Kind sein Recht, seine Wünsche auszudrücken. Sie hören sich seine Wut an, aber letztendlich entscheiden Sie zu seinem Wohle. Ja, ja, das hört sich kinderleicht an. Aber im wirklichen Leben, nach einem anstrengenden Arbeitstag und Staus auf den Strassen, sieht das leider ganz anders aus!
 

Einige Tipps, um Streitereien zu verhindern:

•  Vermeiden Sie Machtkämpfe: Nicht jeder Konflikt endet mit einem Gewinner und einem Verlierer. Versuchen Sie eher eine „Win-Win-Strategie“ zu verfolgen.
•  Zum Beispiel: Lassen Sie Ihrem Kind wenn möglich die Wahl: „Sollen wir in den Park gehen oder einen Spaziergang mit dem Kinderwagen machen?“
•  Erzählen Sie ihm, was als Nächstes kommt: „Du schaust den Comic zu Ende und dann wird Mittagschlaf gemacht“. Dadurch geben Sie einen Rahmen vor, der klare Grenzen setzt, in dem Ihr Kind dennoch über einen (kleinen) Handlungsspielraum verfügt. So fühlt es sich verstanden und respektiert und kann gelassen heranwachsen.
•  Es „fertig“ zu machen und zum Gehorsam zu zwingen sind zwei Extremreaktionen, die seiner Selbstachtung schaden. Es ist nicht Ihre Aufgabe, Ihr Kind um jeden Preis zu „dressieren“. Sie ziehen zwar in der Tat am längeren Hebel. Aber diese Autorität sollte seine harmonische Entwicklung unterstützen. Und folglich die Entfaltung seiner Persönlichkeit. Sie müssen versuchen, ein Gleichgewicht aus Zuneigung, Förderung, Schutz und Strenge, Frustration und Bestrafung zu finden.
Wer sagt denn, dass Elternsein leicht sei?

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