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Stillen ist die beste Allergieprävention

Allergenarmes Eiweiss spielt eine Schlüsselrolle bei der Vorbeugung von Allergien. Bei Kindern, die in den ersten 6 Monaten ausschliesslich allergenarmes Eiweiss, z. B. in Muttermilch, zu sich genommen haben, treten später deutlich seltener allergische Reaktionen auf.

Mittwoch, 10. März 2021

So wie Sie Ihrem Baby Talente und Ähnlichkeiten weitergeben, ist auch das Allergierisiko erblich. Ob Ihr Kind ein erhöhtes Allergierisiko auf Milcheiweiss hat, können Sie mit unserem Allergie-Check ganz schnell und einfach herausfinden. Im Falle eines erhöhten Allergierisikos können Sie durch die richtige Ernährung im ersten Lebensjahr entscheidend mitbeeinflussen, ob bei Ihrem Kind später tatsächlich Allergien auftreten.

Studien zeigen, dass ausschliessliches Stillen in den ersten 4 bis 6 Monaten Babys mit erhöhtem Allergierisiko vor Allergien schützen kann*. Für Babys, die nicht gestillt werden, empfehlen Experten, in Absprache mit der Hebamme oder dem Kinderarzt eine HA-Nahrung mit wissenschaftlich geprüftem Eiweisshydrolysat zu geben. Wichtig ist dann, in den ersten 4 bis 6 Monaten ausschliesslich diese HA-Nahrung zu verwenden. Doch was ist eigentlich eine Allergie?

Als Allergie bezeichnet man eine Überreaktion des Körpers auf an sich harmlose Substanzen, die das Immunsystem als fremd einstuft (Allergene). Dabei sind solche Allergene immer Eiweisse, wie zum Beispiel Kuhmilcheiweiss.


Überreaktion auf eigentlich harmlose Stoffe

Allergische Reaktionen wie Hautausschlag (Neurodermitis) können unter anderem durch Kuhmilcheiweiss, das in Standard-Säuglingsmilch enthalten ist, ausgelöst werden: Beim ersten Kontakt stuft das Immunsystem das eigentlich harmlose Eiweiss fälschlicherweise als Bedrohung ein und speichert diese Information ab. Bei erneutem Kontakt mit diesem Eiweiss tritt dann eine allergische Reaktion auf: Das Immunsystem „bekämpft“ die vermeintliche Gefährdung.


Vorbeugung durch allergenarmes Eiweiss

Muttermilch enthält überwiegend körpereigenes Eiweiss, das vom Immunsystem nicht als fremd erkannt wird. Für nicht gestillte Babys mit erhöhtem Allergierisiko auf Milcheiweiss wird geprüfte HA-Nahrung empfohlen: Das darin enthaltene Eiweiss ist in kleine Bausteine aufgespalten, rutscht durch den Radar des Immunsystems und ist deshalb allergenarm. Man spricht in diesem Fall von teilhydrolysiertem Eiweiss oder Hydrolysat.


Zwei Punkte, die Sie beachten sollten

Da auch die Art der Eiweisspaltung einen Einfluss auf die Wirksamkeit hat, sollten Sie auf HA-Nahrung achten, deren hydrolysiertes Eiweiss in wissenschaftlichen Studien, wie zum Beispiel der GINI Studie, geprüft wurde. Wichtig ist ausserdem, diese HA-Nahrung in den ersten 4 bis 6 Lebensmonaten konsequent beizubehalten. Schon ein einziges Fläschchen mit "normalem", nicht aufgespaltetem Eiweiss kann zu einer Sensibilisierung des Immunsystems führen und damit das Risiko für das Auftreten einer Allergie erhöhen. Ihr Kinderarzt oder Ihre Hebamme helfen Ihnen hier sicher gerne weiter.

*Quelle: AWMF-S3-Leitlinie Allergieprävention, Update 2014.

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