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Wie abstillen?

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Wie muss ich beim Abstillen vorgehen? Wird es mir nach Wochen und sogar Monaten, die mein Baby und ich in enger Symbiose und im gleichen Rhythmus erlebten, gelingen, das Baby an den Schoppen zu gewöhnen? Mit unseren Tipps werden Sie das schaffen.

3 Minuten Lesezeit Aug. 16, 2017

Mit der Vorbereitung auf den Übergang zur Zwiemilchernährung (Stillen + Schoppen) bzw. zum Abstillen (100 % Säuglingsmilch aus der Flasche) beginnen Sie am besten mehrere Wochen vorher. Denn Baby wird sich vielleicht erst einmal sträuben, mit einem Sauger zu trinken, der sich in jeder Hinsicht von der warmen Mutterbrust, die anders riecht und kuscheliger ist, unterscheidet. Auch die Mutter braucht vielleicht ein paar Tage, um sich an diese neue Form ihrer Beziehung zu ihrem Kind zu gewöhnen. Die zwei Schlüsselbegriffe, um diese heikle, aber entscheide Phase zu durchstehen, sind: Geduld und Behutsamkeit.
 

Der erste Schoppen …

Beim Abstillen findet die „zweite Abnabelung“ zwischen Mutter und Kind statt. Dieses Mal wird gewissermassen das Milchband durchtrennt. So wichtig diese Etappe für Babys psychoaffektive Entwicklung ist, kann das Abstillen dennoch etwas heikel sein. In der Tat ist es gar nicht so einfach, jetzt den Charme der symbiotischen Beziehung (mit dem Stillen wird die enge Beziehung aus der Schwangerschaft fortgesetzt) zu durchbrechen. Zudem ist es für Baby nicht immer leicht, den Komfort, nach Bedarf an Mamis Brust zu trinken, gegen einen Gummi- oder Silikonsauger einzutauschen. Baby muss das Trinken neu lernen, muss lernen, sich ohne Mamis schützende Arme zu ernähren und sein „Görpsli“ zu machen. Kurz und gut, das sind Veränderungen, die Babys vertrauten Alltag, den es von Geburt an kennt und der ihm Sicherheit verleiht, aus dem Tritt bringen. Auch Mami muss ihre Milchbildung auf den Schoppen umstellen und Milchstau und Brustentzündungen (Mastitis) vermeiden. Ein umfangreiches Programm!
 

Wann soll der Übergang beim Abstillen erfolgen?

Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby, daher sollte so lange wie möglich gestillt werden. Ein Übergang zu Säuglingsmilch erfordert Antizipation. Lassen Sie sich Zeit und gehen Sie Schritt für Schritt, um einen angenehmen Übergang für Sie und Ihr Baby zu ermöglichen.

Welche Aufgabe hat der Vater beim Abstillen?

Seine Rolle ist ganz wichtig: Er verkörpert die Unabhängigkeit und Öffnung zur Welt. Ihm obliegt es somit, die physische und symbolische Trennung von Mutter und Kind zu erleichtern. Indem er seiner Rolle als Dritter zwischen den beiden gerecht wird, trägt er zum Gleichgewicht der Beziehung Mutter-Baby bei, die anderenfalls einen exklusiven Charakter annimmt! Wenn die Zeit für das Abstillen gekommen ist, übernimmt er die Rolle des Ausgleichs, Begleitens und Tröstens, damit die Familie, gegebenenfalls auch die Geschwister, gemeinsam den Weg zu dieser wichtigen neuen Etappe findet.

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