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Wann ist der optimale Zeitpunkt für den Beikoststart?

Der Beginn der Beikost ist eine aufregende Zeit. Hier findest du Tipps von unserer Ernährungsberaterin, wann und wie du am besten mit der Beikost starten solltest.

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  • Wenn du beim Spielen mit deinem Baby bemerkst, dass es eine gute Augen-, Hand- und Mundkoordination hat und den Kopf ruhig halten kann, dann ist der richtige Zeitpunkt für den Beikoststart gekommen. Weiterhin ist es bei der Einführung der Beikost hilfreich, wenn dein Kind schon stillsitzen kann.
  • Du kannst mit pürierter Nahrung, Fingerfood oder einer Kombination aus beidem beginnen. 
  • Füttere dein Baby anfangs nur einmal täglich mit fester Nahrung und erhöhe allmählich die Menge und Vielfalt der Nahrung.
  • Um einen ungefähren Richtwert zu haben, kannst du eine Mahlzeit mit etwa 5-10 Teelöffeln (ca. 30g) Nahrung beginnen. Du kannst die Menge im Laufe der Zeit auf zwei und dann auf bis zu drei Mahlzeiten pro Tag erhöhen. Gehe dabei nach deinem Gefühl und danach, wie gut und schnell dein Baby die feste Nahrung annimmt. 
  • Achte bei der ersten Mahlzeit darauf, dass dein Baby nicht müde ist - es kann eine Weile dauern, bis es sich an die Löffelnahrung gewöhnt hat, daher ist Geduld gefragt.
  • Setze dein Baby aufrecht in einen Hochstuhl, ohne Ablenkungen wie Fernsehen, Handys oder Tablets in der Nähe des Tisches zu haben.
  • Der Anfang der Mahlzeit ist ein guter Zeitpunkt, um neue Nahrungsmittel auszuprobieren, da dein Baby zu Beginn hungriger und aufmerksamer ist, als am Ende. Füttere am besten trotzdem zuerst etwas von der gewohnten Milch, um dein Baby zu entspannen und seinen Hunger etwas zu lindern, bevor du ihm ein neues Nahrungsmittel zum Probieren anbietest.
  • Wenn du immer wieder neues Gemüse, wie z.B. Brokkoli, Pastinake, Rote Beete oder Zucchini einführst, bleibt es spannend und dein Kind lernt eine Vielzahl neuer Geschmäcker und Konsistenzen kennen. Studien haben gezeigt, dass der Beikoststart mit Gemüse dazu beiträgt, langfristig gesunde Ernährungspräferenzen zu entwickeln.
  • Versuche dennoch, dazu neue Nahrungsmittel einzuführen. Sobald deinem Baby die verschiedene Lebensmittel gut schmecken, kannst du diese kombinieren. 
  • In einem Ernährungstagebuch kannst du aufschreiben, welche Gemüse- oder Obstsorten dein Baby wie oft probiert hat. So werden die kleinen und großen Fortschritte sichtbar. 
  • Lobe dein Baby, wenn es etwas Neues probiert hat, so bleibt ihr beide motiviert und das Entdecken fester Nahrung macht noch mehr Spaß.
  • Zwischen dem 5. und 7. Monat kannst du den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei einführen.
  • Etwa einen Monat nach Einführung des ersten Breis kannst du abends oder nachmittags eine weitere Milchmahlzeit durch einen Vollmilch-Getreide-Brei ersetzen. Für ein paar extra Vitamine kannst du etwas Obstsaft oder –püree zufügen.
  • Der milchfreie Getreide-Obst-Brei wird – etwa einen Monat nach Einführung des zweiten Breis – bevorzugt nachmittags gegeben.
  • Die Beikost deines Babys sollte alle wesentlichen Nahrungsmittelgruppen enthalten: Früchte, Gemüse, Getreide, Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Proteine sowie Fette. 
  • Vielfalt ist der Schlüssel für eine gesunden Ernährung. Denn damit kannst du sicherstellen, dass dein Baby alle wichtigen Nährstoffe für sein Wachstum und seine Entwicklung erhält - z.B. Eisen, Kalzium, Vitamin C, Vitamin A, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. 
  • Vegetarier oder Veganer? Achte darauf, eine Vielzahl von Nahrungsmitteln, wie Eier, gemahlene Nüsse oder Samen, Sojaprodukte (Tofu), Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, wie Bohnen, Erbsen und Linsen einzubeziehen, um sicherzustellen, dass dein Baby alle Nährstoffe erhält.
  • Wenn du dein Kind vegetarisch oder vegan ernähren möchtest, könnte es zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel benötigen. Wende dich für Empfehlungen an deine/n Kinderarzt/Kinderärztin oder Ernährungsberater/-beraterin. 
  • Babys können ab etwa sechs Monaten Nüsse essen - solange diese fein gemahlen sind. Wenn dein Baby Ekzeme hat oder in deiner Familie Allergien aufgetreten sind, sprich zuerst mit einem/-r Arzt/Ärztin oder Ernährungsberater/-beraterin.      
  • Einige „harte“ Lebensmittel wie zum Beispiel: Nüsse, Litschis und Weintrauben, 
  • sollten zum Beikoststart aufgrund von möglicher Erstickungsgefahr immer püriert/gemahlen angeboten werden. 
  • Einige Lebensmittel solltest du zum Beikoststart aufgrund einer möglichen Lebensmittelvergiftung nicht füttern, dazu zählen: Pastete, rohe Schalentiere und schimmelreifer oder unpasteurisierter Käse. 
  • Du bist ein wichtiges Vorbild für dein Baby – auch wenn es um die Nahrungsaufnahme geht. Wenn du dein eigenes Essen genießt, ist dein Baby neugierig und eher dazu geneigt, etwas davon zu probieren. 
  • Im Alter von 6-8 Monaten stammen immer noch zwei Drittel der Kalorien aus Mutter- oder Folgemilch. Achte daher auch bei deiner eigenen Ernährung besonders auf eine gute Qualität bei der Lebensmittelauswahl und eine insgesamt ausgewogene Ernährung.
  • Wenn dein Baby nicht jedes Nahrungsmittel auf Anhieb annimmt, erinnere dich daran, dass es 8-12 Versuche dauern kann, bis dein Baby eine neue Geschmacksrichtung akzeptiert - also gib nicht auf!
  • Du planst, deinem Baby Fingerfood anzubieten? Hierfür haben wir eine Checkliste zum babygesteuerten Abstillen für dich.
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